Katze in Metall – Wandbild von Saal Digital

Disclaimer: Mir wurde von Saal Digital ein 50 Euro-Gutschein für deren Online-Shop angeboten, wenn ich mich bereit fände, das von mir bestellte Wandbild zu begutachten und zu bewerten. Im folgenden Text mache ich genau das. Da 50 Euro NICHT reichen, an meiner eigenen Meinung etwas zu ändern, werdet ihr genau diese hier auch lesen.

Wer jemals  bei einem der bekannten Anbieter für Fotoprodukte ein Produkt bestellt hat, hat keinerlei Probleme mit der Bestellung bei Saal Digital – alles ist da zu finden, wo es zu sein hat. Insofern war für den Bestellprozess das schwierigste, zusammen mit meiner Frau zu entscheiden, welches Bild wir bestellen wollten. Wir entschieden uns für die »Katze im Sturm«. Einfach, weil wir es konnten.

Ehrlicherweise wollte ich unter den angebotenen Wandbildern aber auch das Alu-Dibond-Butlerfinish (hier) ausprobieren, um zu sehen, wie sich die metallene Oberfläche für Bilder macht. Insbesondere für Schwarz-weiß-Bilder. Die Katze bot sich damit an, weil das Bild viele unterschiedliche Grauwerte hat.

Natürlich wollte ich finanziell unter den angebotenen 50 Euro bleiben, eine Aufhängung sollte schon angebracht sein (ich bin recht faul), damit blieb mir eine Größe von 40 cm x 60 cm. Die Größenverhältnisse habe ich mit den LEGO-Jungs kenntlich gemacht. Ein Sorry an alle, die keine Kinder haben und damit nicht einschätzen können, wie groß so ein Minifig ist, weil sie nicht täglich wenigstens zwei unter den Füßen hängen haben.

Die Katze im Sturm in der Größe 40 cm x 60 cm – als Wandbild im Alu-Dibond-Butlerfinish von Saal Digital.

Das Wandbild kommt ziemlich wertig daher, die Aufhängung ist sicher angebracht und auch einem Handwerker-Tölpel wie mir sollte es leicht fallen, es an der Wand anzubringen. Ich habe das noch nicht getan – ich bin faul, wie gesagt.

 

 

 

 

Zum Bild selbst: Es macht einen guten Eindruck. Ich weiß nicht, in welcher dpi-Zahl gedruckt wird, die Urauflösung des Bildes reichte in 300 dpi leicht für das gewählte Format. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, das sollte es auch, der Preis befindet sich im Rahmen, aber preisgünstig ist er nicht, wenn man die Herstellung eines größeren »Wandbildes« in Erwägung zieht. Ich habe noch nicht die größte Erfahrung in der Bildbearbeitung für Printprodukte, aber ich ahnte schon, dass ich die Helligkeit und Kontraste für einen Druck würde anpassen müssen. Ich befürchte, es ist mir nicht vollständig gelungen – im Großen und Ganzen ist das Bild einfach zu dunkel. Das Aluminium scheint zudem noch etwas Licht zu schlucken.

Die Darstellung im folgenden Bild ist bezüglich der Helligkeit angepasst, ich wollte vor allem den Print als solchen und dessen Qualität darstellen. Man kann es ziemlich gut sehen, die Herstellung bietet eine besondere Ästhetik und auch Haptik – das Korn selbst ist aber im Bild, wird aber durch die Struktur des gebürsteten Aluminiums noch unterstützt. Ich mag das.

 

Besondere Ästhetik und Haptik – hier ein Bildausschnitt.

 

Interessant ist, wie das Bild auf unterschiedliche Lichteinstrahlung reagiert. Wir haben es bisher an einem Ort stehen, der von direkter Sonneneinstrahlung bis Schatten alles zu bieten hat. Dadurch kommen immer wieder andere Details zum Tragen, das macht es ziemlich spannend. Aber ich würde raten, eine konstante Beleuchtung anzubringen, die genau das Ergebnis bietet, was man von seinem Bild möchte.

Aktuell habe ich schon eigentlich schon zu viel geschrieben – für den geneigten Leser, aber auch, weil ich einem Unternehmen für 50 Euro Investition ungern einen Gegenwert von mehreren hundert Euros biete.

Damit komme ich mal lieber schnell zu meinem Urteil: Das Wandbild von Saal Digital macht einen guten Eindruck. Es bietet einen besondere Ästhetik und Haptik – was bedeutet, dass es auch nur eine bestimmte Nische abdeckt. Aber die eben sehr gut. Die Herstellungsqualität ist ohne Tadel, die Aufhängung millimeter- und passgenau.

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